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Im Bild zu sehen (von rechts nach links): Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Klaus Stöttner, Mitglied des Landtags, CSU Sebastian Friesinger, Mitglied des Bezirkstages von Oberbayern, Christian Praxl, Erster Bürgermeister der Gemeinde Rohrdorf (vorne) Michael Kutter, Vorsitzender Bund deutscher Baumschulen (BdB) Landesverband Bayern e.V. (hinten) Jakob Opperer, Präsident der Landesanstalt für Landwirtschaft, Karl-Ludwig Rostock, Präsident des Bayerischen Erwerbsobstbau-Verbands e. V.

"Best*e" Bäume für mehr Artenvielfalt

(05. April 2019) Rohrdorf, Lkr. Rosenheim - Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber pflanzte mehrere Bäume und legte damit den Grundstein für eine kommunale Streuobstwiese. Die Veranstaltung war den Auftakt zu einer landesweiten "Pflanzaktion Streuobst" mit der die Öffentlichkeit für das Thema "Biodiversität" (=biologische Vielfalt) und Artenvielfalt sensibilisiert und auf die Schaffung neuer Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam gemacht werden soll.

Streuobstbäume sind in der bayerischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg wurden Obstimporte aus Südeuropa für die Bevölkerung bezahlbar und selbst angebautes Obst verlor an Bedeutung. Vielerorts ist seither ein stetiger Rückgang der Obstwiesen zu verzeichnen (bayerweit um rund 70 % seit 1965). Weder die "bösen" Bauern noch die Politik sind für den Rückgang der Streuobstwiesen verantwortlich. Vielmehr liegt es an jedem Konsumenten, der durch sein Einkaufsverhalten nicht nur seine eigene Ernährung bestimmt, sondern auch die Kulturlandschaft mitgestalten kann.

Michael Kutter, Vorsitzender des BdB Landesverbandes Bayern e.V., der die Bäume spendierte, wies bei seinen Grußworten unter anderem auf die häufigsten Fehler und die wichtigen Grundregeln beim Pflanzen von Bäumen hin:

1)    Verwendung qualitativ hochwertiger Bäume
2)    keinesfalls zu tiefe, lieber "hohe" Pflanzung
3)    Bewässerung (insbesondere im Pflanzjahr und bei länger anhaltenden Trockenphasen)
4)    Schutz vor Wildverbiss und Anfahrschäden (z.B. durch Mähwerke)
5)    Freihalten der Baumscheibe

Das Landwirtschaftsministerium möchte mit dieser Aktion auch eine Bewirtschaftungsform erhalten, die geradezu sinnbildlich für das Ziel der Biodiversität steht, dem sich die Staatsregierung seit einigen Jahren verstärkt zuwendet. Gemeint ist damit, die Artenvielfalt bei Pflanzen und Kleinlebewesen zu sichern, indem man nach Anbauvarianten sucht, die für die Landwirtschaft gangbare Wege aufzeigen sollen zwischen ökonomischen Zwängen einerseits und ökologischen Wunschvorstellungen andererseits. „Wir wollen unsere Landwirte und Waldbesitzer, aber auch Verbraucher, Gartenbesitzer, Kommunen, Schulen und Verbände verstärkt für dieses wichtige Thema sensibilisieren und zeigen, was jeder einzelne in seinem Bereich für den Artenschutz tun kann“, sagte Ministerin Kaniber.

Detaillierte Informationen zum Schwerpunkt Biodiversität in der Landwirtschaft sowie den vielfältigen Veranstaltungen dazu gibt es im Internet unter www.stmelf.bayern.de/biodiversität. Weitere Infos zum Thema Streuobst finden sich unter www.lfl.bayern.de/streuobst.

* "Best" ist eingetragenes Markenzeichen des Erzeugerringes für Hochbaumschulpflanzen Bayern e.V. mit dem nur Ringmitglieder ihre Waren auszeichnen dürfen